So wird Ihr Hochzeitskleid garantiert zu Ihrem Traumkleid ♡

Eine Hochzeit ohne ein traumhaftes Brautkleid lässt sich nur schwer vorstellen. Lassen Sie sich von uns auf dem Weg zu ihrem perfekten Kleid begleiten. Profitieren Sie von unseren Tipps rund um das Thema Hochzeitskleid und finden Sie den passenden Dienstleister.

Kaum eine Frau kann behaupten, dass sie als kleines Mädchen nicht davon geträumt hat, irgendwann einmal ein strahlend weißes Brautkleid tragen zu dürfen. Dieses kleine Mädchen ruht auch heute noch in nahezu jeder angehenden Braut. Und nun ist es soweit: Der Traum wird endlich wahr.

Der Typograf Jacques Frese sagte einmal, dass die Frau das schönste Wesen dieser Erde sei, und dass nur ein Brautkleid es vermag, diese Schönheit angemessen zu umrahmen. Dies gilt auch heute weiterhin: Die Eleganz, die Würde, die Schönheit und der Liebreiz vereinen sich in diesem Kleid zu einer Augen betäubenden Vollkommenheit. Der weiche seidene Stoff, der sich wie ein Engelsatmen um die Haut legt, die Schultern umarmt und edel leuchtend, wie ein weißes Schwanenkleid, den bezaubernden Leib umhüllt.

Erleben Sie diesen großen Tag mit ihrem Traumkleid

Das Brautkleid stellt einen gewichtigen Mittelpunkt dar. Es präsentiert sozusagen die ganze Zeremonie. Ein Raunen wird durch die Gäste gehen, wenn Sie das erste Mal in Ihrem Kleid über den Boden nahezu schweben. Dem Bräutigam möge der Atem verschlagen und die Augen der Gäste sich mit Wasser füllen. Sie schreiten in Ihrer ganzen Vollkommenheit auf den Altar zu und es scheint, als würde die ganze Welt den Blick auf Sie gerichtet haben.

Zwar sollte auch die Zeremonie im Fokus stehen, doch lenken Sie an diesem Tag alle Aufmerksamkeit auf sich. Sie sind wunderschön. Ihre Mimik, Ihre Gesten und Ihre Bewegungen zeigen sich in einem ganz neuen Charakter. Kurzum: Sie haben sich zu einem Gemälde verwandelt, das Ihre Gesellschaft in einem Meer von Verzückung baden lässt. Sicherlich haben sich Ihre Gäste ebenso edel und fein in Kleider gehüllt, doch niemand der Anwesenden wird Sie übertreffen können. Das ist Ihr Tag. Sie sind ein Feuerwerk für jedes Auge und jedes Herz. Das Brautkleid ist ein Kostüm alten Brauches. Die meisten Brautkleider erstrahlen in Weiß. Das beruht in der Vergangenheit, dass die Braut rein und jungfräulich in die Ehe geht. Weiß ist die Farbe der Unschuld und Reinheit. Damals durften Frauen, die nicht mehr unberührt waren, nicht in Weiß vor den Altar treten. Das war schlichtweg verpönt. Da sich aber in jenen Zeiten nicht jede Frau ein weißes Kleid leisten konnte, stiftete dieser Umstand oftmals Verwirrung.

Mitte des 19. Jahrhunderts heirateten die Frauen oftmals in Schwarz oder Grau. Auch musste ihr bestes Sonntagskleid für diese Zeremonie herhalten. Regionsbedingt wurden für die Hochzeiten auch Trachtenkleider getragen. Der Ursprung in dem Weiß und hellen Farben ist dem Adel aus dem 16. Jahrhundert zu verdanken. Genauer gesagt Maria de’ Medici, die sich damals mit Heinrich dem IV vermählte. Sie durchbrach die Gepflogenheiten mit einem eierschalenfarbenen Seidenkleid, welches mit goldenen Ornamenten bestickt war. Der Maler Rubens verewigte dieses Kleid.

Die Farbe Weiß und alle hellen Unterfarben hielten fortan Einzug in die Adelshäuser. Das britische Königshaus zeigte die weißen Kleider bei Hochzeiten, Napoléon III. nahm seine Braut in Weiß entgegen und ebenso die berühmte Kaiserin Sissi, die in üppigem weißem Samt ihren Kaiser Franz Joseph zum Ehegatten nahm.

Die Braut von Heute strahlt nicht nur in edlem Weiß …

Das heutige Brautkleid muss nicht mehr zwingend in Weiß erstrahlen, wobei diese Farbe immer noch den ganz eindeutigen Favoriten darstellt. Von den alten Gebräuchen und gesellschaftlichen Dogmen gelöst, zeigt sich dieses Zeremonienkleid heute in allen denkbaren Farben und Formen. Die Auswahl ist groß und ein Kleid ist schöner als das andere. Ein unschönes Brautkleid gibt es im Grunde gar nicht. Nur eines, das nicht sitzt oder zum jeweiligen Typen (nicht) passt. Dazu möchten wir einen kleinen Überblick verschaffen, mit dem Sie Ihren Weg zu Ihrem Traumkleid finden können. Beginnend mit den unterschiedlichen Typen und Schnitten der Kleider.

 

Erforschen Sie zunächst den passenden Brautkleidtyp

Der Schnitt und Stil ist abhängig von der Körperform der Trägerin. Dabei ist natürlich nicht nur die Größe angesprochen, sondern zum Beispiel auch die Schulter- und Hüftbreite sowie Beinlänge. Erforschen Sie daher zunächst, welcher Brautkleidtyp zu Ihnen passt.

Es gibt insgesamt sechs verschiedene Brautkleidtypen. Angefangen mit der Form A oder auch Birnenform genannt. Dieses Kleid zeigt eine weibliche, ausgeprägte Hüfte und schmale Schultern. Dabei wird das Dekolleté betont und die Hüften durch einen ausgestellten Rock nahezu verborgen.

Dann gibt es weiter die Form X oder auch Sanduhrenform genannt. In solch einem Kleid werden Ihre Kurven besonders betont. Dabei liegt das Kleid eng am Körper an und zeigt eine so genannte Fischschwanz-Optik. Ab dem Knie schlägt der Rock dann weiter aus. Folgend ist die Form O zu nennen, oder auch Apfeltyp. Dieses Brautkleid sitzt perfekt bei einem üppigeren Mittelkörper. Damit sind Brust und Hüfte gemeint, wobei die Taille eher sehr schmal ausfällt. Das großzügige Dekolleté lenkt die Aufmerksamkeit auf das Gesicht, wobei die Taillennaht einen fließenden Rock anbindet.

Dann ist noch die Form V zu erwähnen. Diese Kleider sind eher kurz im Schnitt, zeigen ein üppiges Dekolleté und zeichnen breite Schultern schmaler. Die Röcke sind bei dieser Form stets ausgestellt.

Die Form XXS ist für die zierlicheren Frauen angedacht, deren Körper sehr weibliche und üppige Rundungen vorzuweisen haben. Hierbei handelt es sich meistens um eine einteilige Robe, die eng anliegt und in einem Fluss fällt, um optisch zu strecken.

Zu guter Letzt gibt es dann noch die Form XXL. Dieser Schnitt ist für die etwas fülligere Damenwelt geeignet. Sie ähnelt sehr der A-Form, fällt aber meistens schlichter aus. Also ohne Rüschen oder Applikationen. Die Röcke fließen ausgestellt und die Farben sind meistens Cremeweiß oder Champagner, denn diese wirken kaschierend. Dazu trägt die Dame gern, bei einem bei üppigem Dekolleté, Jäckchen oder Boleros.

Weitere Tipps für den Weg zu Ihrem perfekten Brautkleid

Nachfolgend möchten wir noch den einen oder anderen wertvollen Hinweis anbringen, der Ihnen bei dem Kauf eines wundervollen Kleides von unterstützender Natur sein kann.

  • Da ein Brautkleid stets individuell angepasst werden muss, ist es ratsam, sich bereits bis zu einem 1 Jahr vor dem großen Tag umzuschauen. Sehen Sie sich die Trends an und beobachten Sie aufmerksam. Es ändert sich Vieles in kürzester Zeit. Die Kollektionen bieten immer wieder tolle und neue Ideen an. Für ein maßgeschneidertes Kleid empfiehlt es sich, 6 bis 9 Monate zuvor mit der Anprobe zu beginnen. Bei einem Brautkleid, das Sie „frei“ (also von der Stange) kaufen möchten, ist ein Zeitraum von 4 bis 6 Monaten für die Anprobe zu empfehlen. Meistens müssen noch kleine Änderungen, zum Beispiel an Träger oder Säumen, vorgenommen werden.
  • Die Beratung vor Ort kann einen ganzen Tag in Anspruch nehmen, wobei die Anprobe eines einzelnen Kleides bis zu zwei Stunden andauern kann – individuelle Beratung inbegriffen. Entscheiden Sie sich vor der Anprobe, welchen Schnitt und Stil Sie bevorzugen und teilen Sie Ihre Präferenz dem Verkaufspersonal mit.
  • Kommen Sie entspannt zur Anprobe. Die Anprobe des Brautkleids sollte zu einer besonderen, schönen Erinnerung werden. Nehmen Sie sich daher also für diesen tollen Anlass alle Zeit, die Sie benötigen.
  • Wie viel das Kleid kosten kann und darf, liegt natürlich bei Ihnen. Es gibt Kleider in allen Preiskategorien. Es gibt eine Faustregel, die besagt, dass ein Brautkleid vom Preis her circa 5-15% von den Gesamtkosten der Hochzeit betragen soll oder kann.
  • Kommen Sie ungeschminkt zur Anprobe. Farbflecken und ähnliche Verschmutzungen können kostspielig werden. In einigen Boutiquen werden bei den Anproben Handschuhe getragen, um die kostbaren Kleider zu schützen.
  • Tragen Sie an diesem Tag ein lockeres und bequemes Schuhwerk. Sie werden vermutlich verschiedene Geschäfte aufsuchen und von daher viel laufen.
  • Tragen Sie leichte und unauffällige Unterwäsche beziehungsweise Dessous bei der Anprobe. Nichts, was beengt oder unbequem ist. Etwas Hautfarbenes und Schlichtes genügt für die Anprobe.
  • Gehen Sie nicht allein zur Anprobe. Beim ersten Anblick im Spiegel werden Sie überwältigt sein. Ihre Emotionen kochen verständlicher Weise hoch und blenden dabei jedoch Ihre objektive Meinung nahezu aus. Nehmen Sie am besten zwei vertraute Personen mit. Diese sollten offen und ehrlich ihre Meinung kundtun können, ohne, dass Sie sich angegriffen oder gar verletzt fühlen.
  • Nehmen Sie Ihren Planungsblock und einen Stift mit. Notieren Sie sich die Kleider und alles Wissenswerte darüber. Sie werden viele Geschäfte aufsuchen und immer wieder vergleichen. Dabei kann es passieren, dass Sie andere Kleider vergessen oder sogar verwechseln. Mit dem Block behalten Sie die Übersicht. Lassen Sie sich zudem in jedem Kleid fotografieren, wenn dies gestattet ist. Anhand der Bilder können Sie noch einmal eine Nacht über einen Kaufentscheid schlafen.
  • Bietet das Brautkleid genügend Bewegungsfreiheit? Achten Sie darauf, dass Sie nicht steif laufen müssen, aus der Befürchtung heraus, das Kleid könne zerreißen. Ein Brautkleid muss ebenso hübsch wie auch bewegungsfreundlich sein. Machen Sie gern ein paar Tanzschritte und testen Sie eine Umarmung aus. Schauen Sie dabei stets in den Spiegel und prüfen Sie, ob das Kleid Ihre Bewegungen fließen lässt und ob es ebenso schöne Falten wirft. Eine „steife“ Braut ist unschön, und das wollen Sie ganz sicher nicht sein.
  • Lassen Sie die Anprobe möglichst bei hellem Tageslicht stattfinden. Die Beleuchtungen in den Boutiquen verfälschen oft die tatsächliche Farbe. Was drinnen strahlendes Weiß war, kann draußen schon Champagner sein.
  • Kaufen Sie das Kleid stets in Ihrer aktuellen tatsächlichen Größe. Sollte das Kleid vor dem großen Tag nicht ganz passen, kann es angepasst werden. Kleiner machen geht einfacher, als vergrößern.